Meine geilen Parkplatzabenteuer mit Lustparkplatz.com

Mein Name ist Johanna, mein Sternzeichen Skorpion – und dem wird Leidenschaft nachgesagt. Ich bezeichne mich als eine Vorreiterin zum Thema Lustparkplatz. Warum, erzähle ich gleich. Meine Optik? Ich sehe ziemlich sexy aus: blonde lange Haare, Schmollmund und eine pralle Oberweite. Die ideale Figur, um „Königin des Parkplatzsexes“ zu werden, wie meine Kollegin vor einigen Monaten bemerkte. Ich arbeite in einem Dentallabor und mag meinen Job. Meine Kollegin mag ich auch, und deshalb spitzte ich die Ohren. Seit einer Weile bin ich solo, was ich mit 27 nicht besonders beunruhigend finde. Ich liebe meine Freiheit, Sex, Musik und Pflanzen.

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Wie ich auf Lustparkplatz.com landete

Auslöser war die erwähnte Bemerkung von Anita, meiner Kollegin. Sie 34, geschieden, alleinerziehend und der Inbegriff dessen, was manche Männer als „Milf“ bezeichnen. Über ihr Sexleben habe ich mir vorher nie Gedanken gemacht. Das änderte sich schlagartig, als sie mir von ihren Parkplatzsex-Erfahrungen berichtete. Wie sie zu den heißen Dates käme, wollte ich natürlich wissen. „Lustparkplatz“, lautete die Antwort. „Probiere es mal, wenn du Notstand hast. Du könntest da mit deinem Aussehen die ganz große Nummer werden.“ Eine geile Nummer zu schieben, dafür bin ich immer zu haben, wenn mir ein Typ gefällt und mich unter Strom setzt.

Sobald ich Lustparkplatz.com aufrief, packte mich das Fieber: Ich sag die Fotos ganz normal aussehender Frauen und Männer aus meiner Region, die offenbar alle auf Parkplatzsex scharf waren. Die kostenlose Anmeldung war schnell erledigt, und ich konnte mir gleich einen Überblick verschaffen, was so angesagt war in der Community. Der lockere Umgangston und die Wortwahl bei den Angeboten, sich auf einem Lustparkplatz zu vergnügen, beeindruckten mich. Die Leute schienen es ernst zu meinen, und aus vielen Profilen sprach eine Menge Erfahrung. Die wollte ich auch machen. Anita hatte gesagt, sie würde mich zum Üben mal auf ihren bevorzugten Lustparkplatz mitnehmen, danach könnte ich immer noch Dates auf der Plattform verabreden.

Aber das war gar nicht nötig. Kaum hatte ich mein Foto hochgeladen und geschrieben, dass ich einen potenten, aber keinen unterbelichteten Stecher suchte, hagelte es schon Antworten. Ich siebte diejenigen aus, die für mich nicht in Frage kamen, und begann einen kurzen Chat mit zwei Typen aus meiner Stadt, die witzigerweise beide denselben Autobahnparkplatz im näheren Umkreis von Hamburg vorschlugen. Der mit dem Nickname KingXXL machte das Rennen, nicht wegen dieses Namens, aber wegen seines Humors. Er meinte, er sähe aus wie Johnny Depp mit blauen Augen und zehn Jahre jünger. Den wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Was dieser Typ auf dem Lustparkplatz vorzeigen konnte, war wirklich Kingsize, und ich erlebte eine rauschende Premiere beim Parkplatzsex. Dass ich Feuer gefangen hatte, lag auf der Hand: Fast jeden Abend suchte ich weitere Abenteuer auf Lustparkplatz.com. Die Anonymität auf dem Portal gefiel mir, und ich wagte mich Schritt für Schritt weiter aus der Deckung. Verlangte mal einen „Dauerlutscher“ für aufreizenden Oralsex oder pries mich bei nächster Gelegenheit als gelehrige Schülerin für alle Arten von Blasinstrumenten an. Kaum zu glauben, wie viel Resonanz ich bekam. Auf Lustparkplatz.com knüpfte ich Kontakte zu Männern aller Altersgruppen, Berufe und Nationalitäten. Einmal war sogar ein entfernter Bekannter von mir darunter, der jetzt in einer anderen Stadt lebte. Den übersprang ich aber.

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Stattdessen wendete ich mich einem deutschtürkischen Studenten zu und ließ mich unfassbar heiß von ihm poppen. Er ging so einfühlsam vor, dass ich mich mit ihm auf AV einließ und eine wirklich prickelnde Erfahrung machte. Dieser Yasin und ich hatten noch ein zweites Date, und diesmal hatte er jemanden im Schlepptau. Sein 18-jähriger Bruder Fesih wollte die Reifeprüfung bei mir ablegen, die der junge Hüpfer mit Bravour bestand. Als ich erfuhr, dass es noch drei weitere Brüder zwischen 19 und 24 in der Familie gab, zog ich mich zurück und setzte meine Forschungen auf Lustparkplatz.com fort.

Mit dem untrüglichen Gefühl, dass es diesmal mehr als prickeln würde, ging ich das Abenteuer mit Steffen ein, der mich schwer beeindruckte. Er war Anfang 40 und ging mit mir um, wie es sich eine Frau nur wünschen kann: voller Begierde, aber wertschätzend zugleich, vollkommen tabulos, doch dabei immer rücksichtsvoll. Hätte er mir nicht gestanden, dass Lustparkplatz.com sein Fanggrund für Seitensprünge und er sonst ein „braver“ Ehemann war, hätte ich mich glatt in ihn verliebt. 69 mit Steffen auf den Liegesitzen seiner Limousine war der Himmel auf Erden.

Zwischendurch zog ich auch mal mit Anita los, die sich neuerdings mit mehreren Leuten gleichzeitig auf Lustparkplatz.com verabredete, die auf Parkplatzsex inklusive Rudelbumsen standen. Ehe es losging, sahen wir uns bei der Arbeit einige Mal vielsagend an und hatten Mühe, keine Bemerkungen zu machen. So lernte ich auf einen Schlag ein paar muntere Mädels kennen und hatte Sex auf einem Lustparkplatz mit einer ganzen Band (Gitarre, Bass, Schlagzeug), wobei ich dem Frontmann Jonas eine doppelte Nummer zugestand.

Danach meldete sich Krischan auf Lustparkplatz.com und lockte mich mit seinen frechen Sprüchen, indiskreten Fragen und originellen Komplimenten zum Parkplatzsex unweit der dänischen Grenze. Ich habe die Anreise nicht bereut, denn zwischen uns ging auf weichem Sandboden echt die Post ab. Es dauerte etwas, ehe ich Krischan wieder los wurde, aber ich treffe mich möglichst nicht öfter als drei Mal mit demselben Mann.

Ich bleibe bei den Parkplätzen treu – auch im Winter

Wozu wurde schließlich die Standheizung erfunden? Die kältere Jahreszeit schreckt mich nicht, sie schweißt sexhungrige Körper noch enger zusammen, stelle ich mir gerade vor. Wer dem lockeren, abwechslungsreichen Parkplatzsex etwas abgewinnen kann, dem empfehle ich den virtuellen Lustparkplatz für die unterschiedlichsten Verabredungen und Erlebnisse. Es gibt echte Experten in der Community und viele Leute mit speziellen Neigungen. Soft devot habe ich auch schon ausprobiert, aber ich vergesse nie, wo ich mich befinde.

Scharf fand ich beispielsweise ein Date mit einem bisexuellen Schweizer, der mich poppen und zum Kauf eines Gesundheitsdrinks überreden wollte. Er ließ das Licht im Wagen an und die Türen offen, denn er wünschte sich noch mehr Gesellschaft – genauer gesagt wollte er rasend gern einem Mann einen Blowjob verpassen. Es näherte sich tatsächlich ein interessiertes Pärchen, aber die waren beide so straight, dass mein Sexpartner nicht zu dem kam, was ich mir aber nicht nehmen ließ. Immerhin war die junge Lady ganz wild und regelrecht versessen darauf, mit dem Eidgenossen auf Französisch zu kommunizieren. Ich hatte den Eindruck, sie müsste sich sogar darauf verstehen, das Alphorn zu blasen.

Solche Vorkommnisse und meine teilweise echt versauten Chats auf Lustparkplatz.com tragen dazu bei, dass ich das Portal und die Community nicht mehr missen möchte. Schon toll, wie umtriebig die Anhänger von Parkplatzsex sind. Manche durchkämmen das ganze Land nach den besten Locations, einige bieten Spannern bewusst jede Menge Augenfutter, und es gibt sogar Leute, die in den Ferien von Parkplatz zu Parkplatz fahren, auf denen sie ein Date nach dem anderen genießen und ihre Parkplatzpassionen ausleben.

Ob es jemals soweit bei mir kommen wird, lässt sich schlecht sagen. Momentan habe ich im Schnitt einmal die Woche Parkplatzsex, für den ich mich auf Lustparkplatz.com verabrede. Es gab auch schon Wochenenden mit zwei oder drei Dates: Ich entscheide es aus dem Bauch heraus, ob ich jemanden treffen will oder nicht.